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Sonntag, 28. April 2013

Asthma und Sport


Wenn Asthmatiker sich anstrengen, können Sie schnell Husten bekommen, an Luftnot und einer pfeifenden Atmung leiden. Aber doch sind dies keine Gründe, um nur immer auf der Couch zu sitzen. Ganz im Gegenteil, der Sport und die Bewegung sind wichtig bei dieser Erkrankung. Ob Kinder oder Erwachsene an Asthma leiden, wenn Sie sich regelmäßig dem Sport widmen, wird ihre Lungenkapazität sich verbessern. Somit ist die Auslösungsschwelle für Anstrengungsasthma auch wesentlich höher und das ist nur gut so. Auch auf den Schleimtransport aus den Lungen wirkt sich der Sport aus. Das bedeutet, dass man vielleicht sogar weniger Asthmaanfälle aufgrund des Schleimes bekommen wird, weil sich dieser besser löst.


Ein Asthmatiker kann sich jedem Ausdauersport widmen, ob nun Schwimmen, Wandern, Laufen oder anderes. Der Ausdauersport wird das Herz stärken und auch den Kreislauf. Die Körperhaltung wird sich allgemein verbessern und somit auch die Atemmuskulatur. Aber natürlich nur wenn man auch regelmäßig Sport treibt. Man sollte sich erst einmal langsam der Sportart zuwenden, also nicht übertreiben. So gewöhnt man den Körper an die Anstrengung und man kann die Belastung immer etwas steigern. Aber man sollte auf jeden Fall abrupte Wechsel zwischen Ruhe und Belastung vermeiden. Denn darauf könnten die Atemwege schnell reagieren. Vor dem Sport sollte man sich vorsichtig aufwärmen, dann geht es an den Sport und auch bei diesem sollte man das Training langsam beenden. Also schrittweise die Anstrengung herunterfahren. Außerdem muss man natürlich auch auf seinen Körper achten, man muss das Tempo drosseln, wenn man außer Atem kommt. Absolute Belastungen sollte man schon vermeiden, man ist nun mal krank. Also nie mit dem Training übertreiben. Und mit dem Peak-Flow-Meter sollte man immer die Lungenfunktion überprüfen und dem Arzt die Werte regelmäßig vorlegen. Wenn auch der Arzt einen Blick auf seinen Patienten hat, macht der Sport Freude!

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